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Sicherheit kann man erfahren
Die Suche nach der Freiheit fängt bei den eigenen Grenzen an.
Die Selbstdisziplin ist eine Grundvoraussetzung zum Beherrschen des Materials.
Daneben lauern aber noch andere Gefahrenquellen, die das Können des Bikers herausfordern.
Zum Können gehören die zuverlässige Bedienung und die Kenntnis der physikalischen Zusammenhänge beim Fahren.
Gefahrenquellen aus der Praxis
- Straße / Fahrbahn
- Hausstrecke: Sie strahlt eine trügerische Vertrautheit und Sicherheit aus
- Basismerkmal: Fahrbahn lesen
- Tiefenmerkmale: Kuppen, Kurven, Kreuzungen, Einmündungen, Senken
- Randmerkmale: Straßenrand, Bäume, Büsche, Leitpfosten, Verkehrszeichen, Wildwechsel, Seitenwind
- Kritische Stellen, kritische Zeiten
- Fehleinschätzung von Kurven, Kuppen, Kreuzungen und Einmündungen
- Tiefstehende Sonne
- Feierabendverkehr, Wochenendverkehr
- Flirrende Dunstschicht über der Fahrbahn
- Wiedereinstieg nach den Wintermonaten
- Anpassungsschwierigkeiten in der Übergangszeit ( Herbst / Winter )
- Fahren in der Gruppe
- Motorradfahrer / Autofahrer. Eine Begegnung mit Risiken
- LKW / Bus: Fahrzeugspezifische Schwierigkeiten
- Kinder können niemals „ verkehrsgerecht „ sein
- Blickschatten
- Tote Winkel
- Platzbedarf eines Motorrades bei Schräglage
- Fehleinschätzung der Geschwindigkeit und Entfernung
- Sogwirkung beim Überholen
- Verdeckt sein durch andere
- Ortsfremde und ausländische Verkehrsteilnehmer
- Schmale Silhouette eines Motorrades
- Einschränkung der eigenen Wahrnehmung durch verschlissenes Visier, Spiegelung, Verzerrung und Blendung
Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollzähligkeit; vielmehr sollte man sich die Gefahrenquellen von Zeit zu Zeit immer wieder vor Augen führen.
Gefahren lauern immer und überall, deshalb müssen die Risiken gering gehalten werden.
Voraussetzung dafür ist eine hellwache, rundum verteilte, ständige Aufmerksamkeit.
Lieber ein vorsichtiger Biker, als ein Heizer im AOK-Chopper.
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