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Die Motorradwelle läuft weiter ...
Der Trend zum motorisierten Zweirad nimmt ständig zu.
War das Kraftrad in den Sechzigern noch überwiegend das "Gebrauchsfahrzeug" für den Weg zur Arbeit, so wurde es in den siebziger Jahren fast total von dem Automobil verdrängt. Erst Mitte der achtziger Jahre erhöhten sich die Zulassungszahlen wieder stark. Das Zweirad wurde nun aber als "Freizeitfahrzeug" genutzt.
Die deutlich verbesserte Gebrauchstüchtigkeit der Zweiräder, neben der besseren und aufwendigeren Technik, führte zu einem enormen Anstieg der Zulassungszahlen.
Die Motorradtechnik ist im Detail schwieriger geworden, der Umgang mit der neuen Technik aber einfacher. Nicht nur mehr der "Schrauber", sondern auch der "Normalbürger" kann mit der verbesserten Technik umgehen. Die Zuverlässigkeit, der Bedienungskomfort und die Fahrsicherheit sind den älteren Motorradjahrgängen um Längen überlegen. Die Motorradtechnik ist heute eine eigenständige Spezialeinrichtung der Fahrzeugindustrie, die der Technik beim Automobilbau nicht nachsteht. Die namhaften Motorradhersteller legen heute gesteigerten Wert auf Sicherheit bei der Entwicklung der modernen Technik.
Neben dieser erfreulichen Entwicklung für die Industrie ist die Steigerung der Unfallzahlen mit Zweirädern eine negative Begleiterscheinung, der mit Nachdruck entgegen gewirkt werden muss.
Zu den Hauptunfallursachen zählen:
- die mangelnden Beherrschung des Kraftrades (einschließlich der Nebenformen)
- die Überbewertung des eigenen fahrerischen Könnens, vor allem durch eine nciht angepasste Geschwindigkeit
- die übersteigerte Risikobereitschaft bei den Jugendlichen
Technische Mängel als Unfallursache spielen nur eine untergeordnete Rolle.
Im Abschnitt BIKER finden sich nebenstehend ausführliche Tipps, die die Grundlagen des Motorradfahrens erläutern. Nahezu monatlich werden die Tipps für Biker erweitert. Also einfach regelmäßig reinschauen.
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